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Mit Fug und Recht dürfen die Wirtsleute, Monika und Josef Weiß, von sich behaupten, eine Traditionsgaststätte zu führen. Denn in der heutigen und schnelllebigen Zeit ist es bei Weitem nicht mehr selbstverständlich, dass ein Wirtshaus noch immer von der Gründerfamilie geführt wird.

Die Zeiten und die Wege bis zum heutigen Betrieb waren lang und steinig. Dieser Geschichtsrückblick soll - auszugweise - davon erzählen.

Hoch oben auf dem Berg

Es war sicherlich die exponierte Lage auf einer Anhöhe von Großbüchlberg, die den Gründer des heutigen Gasthofs, Vater Josef Weiß, zur der Überlegung veranlasste, der Gastwirtschaft den Namen "Alm" zu geben.

Dieser Name ist aus heutiger Sicht goldrichtig gewählt, denn wer aus der Ferne in Richtung Großbüchlberg schaut, findet mit Leichtigkeit im Ortsbild den "Gasthof Alm". Besonders in den Abendstunden, wenn das gesamte Gebäude von außen hell erleuchtet ist, sticht die erhöhte Lage der Gastwirtschaft noch besser ins Auge. Umgekehrt erlebt der Besucher einen der schönsten Panoramablicke des Landkreises in die Seibertsbach- und Wondrebsenke.

Planungen mit Blick in die Zukunft

Repro: Webmaster - all rights reserved - Der Gasthof "Alm" Ende der 70er Jahre - Die "Tanztenne Zur Alm" wurde für viele junge Paare die Wiege für ein gemeinsames Leben zu zweit

Schon zur Zeit der Gründung dachte Gründervater Josef Weiß in die Zukunft und erbaute nicht nur ein Speiselokal, sondern ein Tanzlokal. Schnell war die "Alm" der Treffpunkt des Stiftlandes.

Und schon von jeher spielten hier die besten Musikgruppen der jeweiligen Zeit. Der Tanzsaal war brechend voll. An den traditionellen Festtagen wie Muttertag, Vatertag, Kirchweih, Fasching, und natürlich an den großen kirchlichen Feiertagen wie Ostern, Maria Himmelfahrt und Weihnachten gab es für die tanzfreudigen Stiftländer nur ein Ziel, die "Alm".



Bilder vergangener Zeiten

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Wie die Bilder zeigen, hat sich das Gesicht des Gasthofs "Zur Alm" in all den Jahrzehnten des Bestehens grundlegend gewandelt.

Aus der ursprünglichen Traditionsgaststätte im Stil der 70er Jahre wurde durch Ereignisse und gezielte Planungen sehr schnell die heutige "Alm". Denn schnell erkannten die Wirtsleute die Notwendigkeit, mit der Zeit zu gehen, um den Anforderungen der Besucher gerecht werden zu können.

Direkt in Großbüchlberg muss man schon auf den Gemeindeberg gegenüber der "Alm" steigen, damit man in etwa auf gleicher Höhe mit der Traditionsgaststätte ist. Dies verdeutlicht sehr anschaulich die hohe Lage des Gasthofs, die es erlaubt, einen weiten Rundumblick zu haben.

Das Glück im Unglück

Es war ein persönliches Unglück der Familie Weiß, das Ende der 60er Jahre die Wende zur heutigen Ausflugsgaststätte einläutete. Ein Großbrand legte den angeschlossenen landwirtschaftlichen Betrieb in Schutt und Asche. Nur um Haaresbreite konnten die Feuerwehren damals verhindern, dass auch die Gastwirtschaft ein Raub der Flammen wurde.

Allerdings schuf dieser Brand den Raum für Erweiterungen rund um den Gasthof. Josef Weiß, der heutige Gastwirt, schuf mit dem gleichen Weitblick wie sein Vater eine neue Attraktion. Er erbaute auf der freien Fläche eine Terrasse, verlegte und erweiterte den Küchentrakt und hatte fortan genügend Kapazitäten, um sowohl die Tanzgäste, als auch die Ausflugsgäste auf der Terrasse zu bewirten, die ihrerseits nun wieder das herrliche Alm-Panorama genossen und gleichzeitig von der Anhöhe einen herrlichen Blick hinunter in den Ortskern von Großbüchlberg hatten.

Die Erlebnisgatronomie

Repro: Webmaster - all rights reserved - Der Tanzsaal der "Tanztenne" war der Treffpunkt der Jugend und führte viele Pärchen in den 80er Jahren vor den Traualtar.

Mit dem Bau der "Tanztenne Zur Alm" läuteten Monika und Josef Weiß den Wandel von der Ausflugsgastronomie hin zur Erlebnisgastronomie ein. Der heutige große Tanzsaal entstand ganz nach dem damaligen Konzept der großen Ausflugs- und Urlaubsregionen und zog so viele Gäste wie noch nie an.

Denn keine zehn Jahre später war die "Alm" schon wieder zu klein geworden. Die Erlebnisgesellschaft drückte zur Eingangstür herein und forderte mehr Platz zum Tanzen. Vor diesem Hintergrund erweiterte Josef Weiß ein weiteres Mal seinen Gasthof und bot mit der neuen Alm-Bar und der "Tanztenne Zur Alm" den modernsten und freundlichsten Tanzsaal im weiten Umkreis. Ein gleichwertiges Gegenstück ließ sich zur damaligen Zeit wirklich nur in den großen Ausflugs- und Urlaubsorten Bayerns finden.

Das neue Tanzgefühl

Nicht nur die Stiftländer Bevölkerung schwang im neuen Lokal das Tanzbein, sondern auch die Tanzfreunde aus Oberfranken und der mittleren Oberpfalz fanden in der Tanztenne ein neues Ausflugs- und Tanzziel. Der Gasthof "Zur Alm" schrieb ab diesem Zeitpunkt Geschichte. Denn plötzlich hatten die Gäste die Möglichkeit, bekannte Musikkapellen aus Funk und Fernsehen live zu erleben und zu ihrer Musik auch noch zu tanzen (Siehe dazu auch unsere Highlights).

Unterstützung gaben bei dieser Entwicklung nicht nur die neue, rustikale Einrichtung, sondern auch das Wagnis der beiden Wirtsleute, zusätzlich zur Live-Musik auch Musik vom Plattenteller anzubieten. Plötzlich hatte auch die Jugend ein neues Tanzlokal, das zwar die Musik der bekannten Diskotheken spielte, aber - und das war das Angenehme - in einer erträglichen Lautstärke.

Viele mögen's gepflegt

Es scheint so, dass jedes Jahrzehnt seine ureigensten Zeiten und Veränderungen hervorbringt. Die 80er Jahre brachten für Monika und Josef Weiß gleich mehrere weitreichende Veränderungen. Denn wiederum war der Weitblick der Wirtsleute gefordert als sie sich dazu entschlossen, neben dem Tanzlokal ein weiteres Standbein zu schaffen und den Bau des Speiselokals "Almhof" anzupacken.

Heute steht anstelle der alten Terrasse aus den 70er Jahren ein Speiselokal mit gepflegtem Ambiente und mit reichhaltiger Speisekarte, die auch den Genießer unter den Gästen zufrieden stellt.

Gleichzeitig schufen die Wirtsleute zusätzlichen Raum für Veranstaltungen jeder Art, seien es familiäre Anlässe, oder auch öffentliche Veranstaltungen der verschiedensten Art. Natürlich eignet sich das neue Lokal auch bestens für Hochzeiten im kleinen Rahmen. Für die große Hochzeitsgesellschaft empfiehlt sich der weite Raum der "Tanztenne" (Siehe dazu auch unsere Informationen für Brautleute).

Die neuesten Veränderungen

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Verschiedene kleine, aber feine Veränderungen folgten im Jahr 2007 während der Sommerpause:

Die Tanzfläche wurde um einige Meter erweitert. Mit dieser kleinen Umbaumaßnahme trug das Wirtspaar dem doch manchmal sehr großen Ansturm auf die Tanzfläche Rechnung. Außerdem sollen die kleinen Einbauten die Gemütlichkeit im Tanzsaal noch erhöhen.